Ja zu Sammelbussen

Ausschuss votiert für Mobil um Vechta

Neuenkirchen. Jetzt muss nur noch Neuenkirchen-Vördens Rat zustimmen: Die Mitglieder des Finanzausschusses haben sich bei ihrer Sitzung am Montagabend im Rathaus für eine Beteiligung der Gemeinde am Anruf-Sammelbus-Projekt Mobil um Vechta ausgesprochen. Es ist auf zwei Jahre ausgelegt. Die Gemeinde wäre mit 23.000€ pro Jahr im Boot.


Jörg Schneider, Niederlassungsleiter der Gesellschaft Weser-Ems-Bus, stellte das unter anderem vom Landkreis Vechta und seinen zehn Kommunen getragene Vorhaben vor. Es wird nach seinen Worten voraussichtlich im Oktober 2013 starten. Die Grundidee: Die Busse fahren nur bei Bedarf. Normalerweise sind Busse mit acht Sitzen und einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 3,5 Tonnen im Einsatz. Deren Fahrzeiten und -routen sind zum Teil mit den Fahrzeiten der Nordwest-Bahn-Züge abgestimmt.
Neuenkirchen-Vörden betreffen drei Linien. Eine umfasste die Strecke Nidersachsenpark, Neuenkirchen, Fladderlohausen Bersenbrück. Die zweite umfasst Neuenkirchen, den Niedersachsenpark, Vörden, Damme, Osterfeine und Dümmerlohausen. In Damme gibt es einen Anschluss nach Steinfeld. Die dritte Strecke fürht von Neuenkirchen über Damme, Rüschendorf, Osterfeine und Lehmden nach Steinfeld. Verschiedene Redner betonen während der von Dr. Heinrich Brand, CDU, geleiteten Sitzung die Bedeutung eines verbesserten ÖPNV. Der sei auch im Interesse der örtlichen Betriebe. Denn Unternehmen würden heute nur sehr schwer Arbeitskräfte finden, wenn sie nicht an einer Strecke des ÖPNV liegen, sagten mehrere Ausschussmitglieder.