SPD ist für Anrufbusse

Anbindung an Holdorf, Lohne und Quakenbrück

Dinklage. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Vechta stecke noch in den Kinderschuhen, stellt die SPD Dinklage in einer Pressemitteilung fest. „Wir wollen die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger verbessern. Daher unterstützt die SPD Dinklage den zweijährigen Modellversuch MobilumVechta", erläutert darin der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Matthias Windhaus.

Neben möglichen festen Linien sollten ein Anrufsystem für ein bedarfdeckendes Angebot im gesamten Landkreis sorgen. Die Stadt Dinklage profitierte dabei von drei direkten Anbindungen nach Holdorf, Lohne und Quakenbrück - unter anderem zur Bahnlinie nach Oldenburg. „Die Leute werden aber nicht nur rausfahren, sondern auch in die Stadt reinkommen", heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Die ÖPNV gebe es aber nicht zum Nulltarif. Der Versuch sei es aus Sicht der SPD wert, einen jährlichen Zuschuss seitens der Stadt in Höhe von 28.000 € während der Projektphase zu gewähren. Für die Festlegung weiterer Haltestellen nehme die SPD auch auf ihrer Facebookseite Vorschläge aus der Bevölkerung entgegen. Jeder Dinklager im Stadtgebiet solle im Umkreis von 250 Metern eine Haltestelle aufsuchen können.