Volltrunkene kommen nicht in den Bus

keine-kurzen-fuer-die-kurzenDie Warnung ist unmissverständlich: Wer total betrunken mit dem Bus zum Stoppelmarkt möchte, den lassen die Busfahrer stehen. Bei Randale in den Fahrzeugen der Verkehrsgemeinschaft im Landkreis Vechta wird sofort die Polizei gerufen. Das sagt Geschäftsführer Thomas Bojes.

Wie in jedem Jahr stellten sturzbetrunkene ein gr0ßes Problem für die Busfahrer dar. Um niemanden zu gefährden, seien alle Fahrer angewiesen, den Notruf zu wählen und zu warten, bis die Randalierer von der Polizei abgeholt werden würden.

Nicht zuletzt deshalb haben Polizei, Busbetriebe und Landkreis ihre Aufklärungskampagne so tituliert: Misch dich ein. Parallel dazu gibt es wieder den Aufruf »Keine Kurzen für die Kurzen«. So sollen auch nochmal alle Zeltbetreiber dafür sensibilisiert werden, keinen harten Alkohol an Minderjährige auszuschenken, sagt Nicole Schmidt vom Jugendamt des Landkreises. Drei »Schnapsleichen« hätten im vergangenen Jahr ins Krankenhaus eingeliefert werden müsse, davon eine Minderjährige, berichtet Gerd Meyer, Präventionsbeauftragter der Polizei.

Außerdem warnt die Polizei mithilfe von Plakaten vor Taschendieben. Allerdings sei das nicht wirklich ein Problem, meint Meyer. Im vergangenen Jahr gab es laut Statistik sechs Taschendiebstähle.